Rahmenbedingungen verbessern und Potenziale ausschöpfen: CIVD formuliert Forderungen an Politik

Erfolgreiche Dialog-Veranstaltung von ADAC und Caravaning Industrie Verband mit politischen Entscheidungsträgern in Berlin

Zusammen mit dem ADAC lud der CIVD am 21. März Bundestagsabgeordnete zu einem Austausch über die Potenziale des Caravaning-Tourismus in Deutschland. Die politischen Vertreter zeigten sich beeindruckt von den wirtschaftlichen Kennzahlen der Branche und dem großen Trend zum Caravaning-Urlaub in Deutschland. Die Urlaubsform erlebt in diesem Jahrzehnt einen Aufschwung wie nie zuvor. 2018 wurden mehr Reisemobil und Caravan neu zugelassen als jemals zuvor. Inzwischen verreisen über drei Millionen Deutsche aus allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten mit einem Freizeitfahrzeug. Die Fahrzeug-Hersteller setzen 2018 die Rekordsumme von 11 Mrd. Euro um.

Caravaning-Tourismus beschert deutscher Wirtschaft Milliarden-Umsätze

Da viele Caravaner und Reisemobilisten im eigenen Land verreisen, bescheren sie der heimischen Wirtschaft jährlich 12,6 Mrd. Euro Umsatz. Vom Tourismus als klassischer Querschnittsbranche profitieren zahlreiche Wirtschaftszweige, wie das Gastgewerbe, der Einzelhandel, Freizeit- und Kultureinrichtungen aber auch Tankstellen. So hat sich der Camping- und Caravaning-Tourismus zu einer tragenden Säule im Deutschland-Tourismus entwickelt. Rund 180.000 Arbeitsplätze hängen davon ab. Camping- und Reisemobilstellplätze liegen überwiegend in der Natur. Die hohen Ausgaben der überdurchschnittlich solventen Caravaning-Fans während des Urlaubs dienen der aktiven Tourismusförderung im ländlichen Raum und strukturschwachen Regionen.

Ausbau der Caravaning-Infrastruktur gefordert und begrüßt

In Deutschland gibt es derzeit rund 3.000 Camping- und 3.600 Reisemobilstellplätze. Die Zahl insbesondere der Stellplätze ist in diesem Jahrtausend deutlich gewachsen, die Kapazitäten können jedoch nicht mit dem enormen Wachstum des Reisemobiltourismus mithalten. So kann es in besonders beliebten Destinationen in der Hoch-Saison zu Engpässen kommen. Die Tourismus-Politiker zeigten sich aufgeschlossen gegenüber der CIVD-Forderung, den Neu- und Ausbau von Stellplätzen politisch stärker zu fördern.

Hürden abbauen und Potenziale wecken – erfolgreicher Dialog wird vertieft

Naturnahe Erholung, Entschleunigung und selbstbestimmtes Reisen sind die Charakteristika, die diese Urlaubsform ausmachen. Als zunehmend problematisch erweisen sich jedoch zahlreiche Hürden wie der Führerschein für Reisemobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen sowie lange Genehmigungszeiten für Reisemobil-Stellplätze. Im konstruktiven Austausch zwischen den Vertretern der Branche und denen der Politik bestand Konsens, die identifizierten Hürden abzubauen und die Rahmenbedingungen für Camping- und Caravaning-Tourismus verbessern zu wollen. „Der Meinungsaustausch war sehr fruchtbar, weshalb wir ihn noch in diesem Jahr fortsetzen und vertiefen werden“, resümierte CIVD-Präsident Hermann Pfaff zufrieden. „Caravaning-Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor und Jobgarant vor allem für den ländlichen Raum und strukturschwache Regionen. Der erfolgreiche Dialog war ein starker Anstoß an die Politik, die Potenziale des Caravaning-Tourismus voll auszuschöpfen“, formuliert Pfaff die Erwartungen der Branche.  

Emotionale Kampagne macht Einzigartigkeit von Caravaning erlebbar

Die vierte Generation der CIVD-Imagekampagne wirbt seit Oktober wieder im Fernsehen für die mobile Urlaubsform und wird erstmals auch im Onlinebereich verlängert. 

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